[Interview | Werbung] Fantasywoche 2018 ~ Interview mit Christian von Aster

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26. Februar 2018 (Buch)Vorstellung Beiträge Fragen & Antworten Interview 3

Fantasywoche 2018

Die Fantasywoche ist eine Woche voller Magie, Phantasie und mit jeder Menge unterhaltsamer Beiträge. Das ganze bringt die Agentur mainwunder zwischen all die digitalen Seiten des Internets. Lässt Autoren lesen, lässt Blogger Interviews machen und Bücher vorstellen. Lässt den Leser in andere Welten eintauchen und veranstaltet so ein grandioses Event, bei dem alle mit eingebunden werden. Bei vielen Live-Lesungen, Beiträgen, Chats und Vorstellungen kommen neugierige Leser auf ihre Kosten. Lässt hoffen und bangen, wenn man in einen Lostopf springt und verteilt vor allem jede Menge Fantasy in die Weiten des Internets!

Kostenlose Tickets gibt es immer noch zu holen, also nur zu, wagt den Sprung rein ins Vergnügen!

Aaron Tristen hat genug vom Autorenleben: Nachdem er bei der Premiere seines Endzeitepos »Engel gegen Zombies« eine Horde Orks verprügelt hat, beschließt er, sein Leben zu ändern. Dabei kommt ihm allerdings ungelegen, dass ihn einer der Orks verklagen will und ein anderer schwanger von ihm ist. Im Zuge eines Selbstfindungstrips landet er schließlich in einer therapeutischen Gruppe, in der er mit der Essenz des Geschichtenerzählens konfrontiert wird. Unter neuem Pseudonym verläuft er sich an der Seite Don Quijotes im Wunderland, sieht Pu den Bären zu William von Baskerville werden und Graf Dracula anstelle Robinson Crusoes auf einer einsamen Insel stranden. Zwischen Irrsinn und Legenden mischen sich Vorstellung und Wirklichkeit derart, dass am Ende sicher ist: Literatur ist nicht mehr als nur eine zärtliche Lüge. Aber eben auch nicht weniger.

 

Zusammen mit zwei weiteren Bloggern, durfte ich Christian von Aster zu seinem Leben, dem neuen Buch und allem drum herum befragen. Was einem üblicher Weise durch den Kopf geht, wenn man sein Buch liest? Welche peinlichen Sachen einem Autoren so widerfahren und ob der Autor ebenso einige seiner eigenen kritischen Worte den Figuren in den Mund gelegt hat? 
Nun, beim Lesen des Interviews wird euch garantiert auch das eine oder andere Schmunzeln den Tag versüßen.
Mich haben zumindest seine Antworten vor mich hin kichern lassen. Gut, ich kenne auch das Buch (welches ich im Übrigen jeden, der auf humorvolle Bücher steht, empfehlen kann!) und habe mir schon Szenen ausgemalt, wie die eine oder andere Figur sich verhält oder eben auch der Autor sich in seine Figuren hineinversetzt, sie schubst, sie drangsaliert und dennoch immer wieder humorvoll sich das Krönchen richten lässt.

Fragen & Antworten

 

  1. Dein Buch ist voller humorvoller, wie auch zweideutiger Anleihen. Das ist ja nicht nur am Anfang deines Buches so, sondern bleibt auf einem Level. Wie schwierig war es denn gewesen sich in diese Stimmung beim Schreiben hineinzuversetzen, damit du ein ganzes Buch so füllen konntest?

Ich habe mich vor allem bemüht, mich in einen Charakter hineinzuversetzen, der, von seiner Liebe zur Phantastik und den Gesetzen des Erfolges zerrissen, seinen Weg zu finden versucht. Sobald ich diese Haltung eingenommen hatte, musste ich meinen Protagonisten  bloß noch von einer Szene in die nächste schubsen, und ihn Irrsinn, Unsinn, der Magie des Geschichtenerzählens und ein paar Katastrophen aussetzen. Womit er dann eben umgehen musste. Kraft seines Humors, seinem Glauben an die menschliche Vorstellungskraft, seiner Intelligenz, und dessen, was er im Lauf seines Lebens gelesen hat. Solange ich diese Figur ernst genommen habe, war es kein Problem, diesen Ton zu halten. Wobei ich mitunter gestaunt habe, wie er reagiert. Vor allem in den Momenten wo er Rumpelstilzchen und dem Unsichtbaren unterwegs war.

 

  1. Welche deiner schrägen und überaus einzigartigen Figuren hast du besonders ins Herz geschlossen? Und warum?

Ganz klar, die Tochter des Pensionsbetreibers. Lina, Hanna oder wie auch immer. Weil sie von Neugier getrieben ist, diese unbändige Phantasie hat und Bücher liest, die nichts für ihr Alter sind. Und nicht zuletzt, weil sie für die Grundaussage des Buches und die Magie des Geschichtenerzählens steht. Eine unangepasste kleine Persönlichkeit, die sich nicht mehr als nötig von Autoritäten, Wirklichkeit oder Regeln beeindrucken lässt, schließlich sogar ‚Alice im Wunderland‘ besser kennt als Lewis Carroll selbst und trotz ihres lockeren Verhältnisses zur Wahrheit sympathisch wirkt.

 

  1. Was würde dir als erstes durch den Kopf gehen, wenn du deinen Figuren im realen Leben gegenüber stehen würdest?

Allons-y!

 

Und während mein Interview sich mit einem Ausrufezeichen verabschiedet, schlage ich vor, ihr lasst euch noch von den anderen Antworten humorvoll in den Montag entführen!
Ein paar weitere Antworten (und natürlich auch Fragen!) findet ihr hier auf Nannis Welt oder aber ihr springt zum Beitrag von Manuela, der sich auf dem Blog von Lesenswertes aus dem Bücherhaus befindet!

 

3 Antworten

  1. […] und gibt ein paar tolle Details preis. Teil 2+3 zum Interview gibt es hier: Nannis Welt Zeilensprung Die liebe Elea Brandt hat einen tollen Textschnipsel mitgebracht: Dazu findet man […]

  2. Nadine sagt:

    Dein Beitrag ist super Sarah!! Es hat mir echt Freude gemacht, mit dir und Manuela zusammen am Interview und mit Christian zu arbeiten!

    Lg Nadine von Nannis Welt

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