[Rezension] Vivere militare est – Leben heißt zu kämpfen von Jennifer Wolf

[Rezension] Vivere militare est – Leben heißt zu kämpfen von Jennifer Wolf

14. Mai 2014 Rezension 0
Vivere militare est – Leben heißt zu kämpfen bei Impress

PRODUKTDETAILS:
Titel: Vivere militare est – Leben heißt zu kämpfen
Reihe: Die Sanguis-Trilogie
Autor: Jennifer Wolf
Genre: Romantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Im.press (Imprint der CARLSEN Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 05. Dezember 2013
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-646-60031-5
Format: eBook
Seitenzahl: 462 Seiten
PRODUKTINFORMATIONEN:
Kurzbeschreibung:
Zwei Jahre sind vergangen, seit die nun achtzehnjährige Miriam dem geheimnisvollen Vampir Elias begegnet ist und sich Hals über Kopf in ihn verliebte. Ende gut, alles gut? Leider nicht ganz. Denn irgendwas stimmt mit Elias nicht. Von einem Tag auf den anderen verfärben sich seine sonst blutroten Augen plötzlich teichgrün und seine vampirischen Kräfte schwinden. Miriam bleibt nichts anderes übrig, als die Initiative zu ergreifen und um ihrer beider Liebe zu kämpfen. Doch es steht mehr als ihr persönliches Schicksal auf dem Spiel, denn ohne Elias droht die Welt der Unsterblichen im Krieg zu versinken…
Der Verlag über das Buch

DIE BEWERTUNG
Meinung:
Der zweite Teil der Sanguis-Trilogie ist, wenn gleich immer noch die Lovestory im primären Vordergrund steht, besser ausgearbeitet als der erste Teil, weist aber auch kleine Schwächen auf, welche jedoch nichts am Lesespaß mindert.
Das Cover/Die Gestaltung:
Auch hier beweist der Verlag, dass die Covertreuheit ein gutes Zeichen für den Wiedererkennungswert ist, obwohl sich auch hier wieder die Imagination zur männlichen Hauptfigur ableiten lassen könnte. Dennoch ist es von seiner Komposition so gestaltet, dass es den Blick des Lesers magisch anzieht.
1,5/2,0 Punkten
Die Sprache/Der Satzbau:
Im Gegensatz zum ersten Band dieser Trilogie, weist der Schreibstil zwar immer noch jugendlich und mit viel Witz versehen, aber die undifferenzierten Kommentare einiger Hauptpersonen, in welchen meist dumme Sprüche daher kamen, als müsste man sie unbedingt einbauen, sind fast ganz verschwunden. Hin und wieder taucht zwar immer noch etwas auf, wo man den Kopf schütteln mag, aber dies hat auch seinen Reiz, neben der leicht flockigen und somit einfach zu lesenden Sprache, welche dem Leser Lust auf mehr macht.
1,5/2,0 Punkten
Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Obwohl hin und wieder Figurenzüge erscheinen, welche man mehr Recht als Schlecht in die Kategorie Klischee einbauen kann, werden die Figuren zunehmend, wenn auch nicht mit großen Sprüngen aus ihrem eingezwängten Gefängnis befreit. So sind kleine Entwicklungen zu erkennen, welche mitnichten zu missachten sind, aber gewiss auch nicht jedem gefallen, da sie sehr spezielle Figuren beinhalten, welche dem einen oder anderen sauer aufstoßen lassen.
1,5/2,0 Punkten
Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Ebenso ist die Trilogie auch in diesem Punkt gewachsen und enttäuscht nicht mit einem langweiligen Plot, obwohl es zu differenzieren gilt, dass es sich primär um eine Lovestory handelt, als um eine komplexe mit Intrigen durchwobene Geschichte.
1,0/2,0 Punkten
Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Dennoch sei gesagt, dass einige Figuren immer noch einige schnell gefällte Entscheidungen treffen, welche manchmal beim besten Willen nicht nachzuvollziehen sind, wohin gegen es einfach ist dem Aufbau der Geschichte und seinen Geheimnissen zu folgen.
1,0/2,0 Punkten
Fazit:
Mit 6,5 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche nicht nur den ersten Teil der Story gelesen haben, sondern sich auch in eine (manchmal mit sehr kitschigen Kosenamen versehenen) Lovestory fallen lassen wollen, welche mit ihrem Teenagergeplänkel nun ein bisschen mehr zu bieten hat als ständiges flirten oder schmachten.

 

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